Unsere Reise nach Sansibar (Teil II)

Aktualisiert: Jan 3

Sansibar eignet sich auf jeden Fall super dafür, einfach mal die Seele baumeln zu lassen und sich vom Alltag zu erholen. Vom Pool zum Snack an der Strandbar, eine Abkühlung im Meer und zurück auf die Liege unter den Palmen mit einer frischen Kokosnuss. Und das alles bei türkisem Meer, weißem Strand und Palmen wohin das Auge reicht. Trotzdem Sansibar hat noch viel mehr zu bieten als das! Was wir alles erlebt haben, erfahrt ihr in diesem Blogpost.

Hier geht es zu Teil 1 – Die Reisevorbereitung, unser Hotel, die Flugsuche, etc.


Einfach nur die Seele baumeln lassen klappt bei uns höchstens einen Tag ganz gut, danach juckt es uns in den Fingern und wir wollen ganz viel erleben! Wie in Teil 1 schon erwähnt, lässt sich Sansibar leider nicht besonders gut auf eigene Faust erkunden, was wir eigentlich auf unseren Reisen bevorzugen. Allerdings hatten wir einen tollen Guide, mit dem wir tolle Tagesausflüge unternehmen konnten. Das einzige was in der näheren Umgebung unseres Hotels möglich war, waren Strandspaziergänge und Fahrradtouren.


Fahrradfahren am Strand

An unserer Rezeption konnte man für nur 5$ Fahrräder mieten, womit wir uns auf den Weg von Bwejuu nach Paje Beach machten. Gemütlich ging es direkt am Meer entlang über den weißen Sandstrand. Dank der Ebbe war der Sand relativ fest und konnte somit gut befahren werden. Ein Traum in dieser Kulisse! Am Strand von Paje kann man sich super in eine Strandbar setzen und den Kitern und Surfern zuschauen und dabei einen Milchshake oder einen Burger genießen oder natürlich sich selber aufs Surfbrett schwingen. Herrlich.





Kuscheln mit Riesenschildkröten

Jaaa ihr lest richtig! Am Vormittag ging es zu einem Ausflug nach Prison Island. Dazu fuhren wir mit unserem Guide zunächst in die Hauptstadt Sansibars, nach Stone Town. Von dort aus sind wir mit einem kleinen Boot zur Insel übergesetzt. Hier durften wir die beeindruckenden Riesenschildkröten beobachten, füttern und streicheln. Ein wirklich tolles Erlebnis, wenn man die Schildkröten mit Respekt und Ruhe behandelt.



Auch der Rest von Prison Island war wirklich beeindruckend schön. Neben einem alten Gefängnis, was jedoch im Endeffekt nie wirklich als Gefängnis genutzt wurde, konnte man gar nicht genug bekommen vom Anblick des türkisen Meers.




Anschließend folgte die Besichtigung von Stone Town, wo wir viele alte Gebäude aus Korallenkalkstein bestaunen und einheimische Köstlichkeiten probieren durften.




Ein Tag auf dem Meer

Mit dem Boot fuhren wir zusammen mit einem anderen Paar und Einheimischen, die uns mit afrikanischen Liedern unterhielten, zu verschiedenen Inseln und zu einer traumhaft schönen, weißen Sandbank mitten im Meer – welche man nur bei Ebbe zu Gesicht bekommt und wirklich ein ganz besonderer Anblick war. Leider war es dort nur sehr überlaufen, da viele Touristenboote gleichzeitig dort Halt machen. Nach ein paar Schnorchelgängen auf dem offenen Meer und frischem Seafood ging es Abends dann zurück zum Hotel, um den Abend in der Hotelbar am Meer noch ausklingen zu lassen.




Schwimmen mit Wasserschildkröten

Einer der grandiosesten Tage: Wir haben einen Ausflug in den Norden der Insel gemacht, um dort zu schwimmen. Und zwar mit Meeresschildkröten! Ein unvergleichliches und einmaliges Erlebnis.

Dazu ging es zum Nungwi Natural Aquarium, das viel mehr eine natürliche Lagune als ein Aquarium ist. In der Lagune befinden sich sowohl junge als auch ältere Schildkröten, die gefunden wurden oder im Fischernetz verfangen waren, um sie dort großzuziehen oder aufzupäppeln, bis sie wieder bereit für die Freiheit sind und zurück in die Natur entlassen werden können.

Wir hatten die Lagune ganz für uns alleine, konnten zu den Schildkröten ins Wasser steigen und sie dort ganz in Ruhe beobachten und füttern. Mit einem Eintritt von nur 5$ kann man das Projekt unterstützen und die Arbeitsplätze sichern.


Am Nachmittag fanden wir uns am paradiesischen Kendwa Beach wieder, um zu relaxen und in einer der Strandbars etwas zu essen. Schneeweißer Sand und kristallklares Wasser – ein Traum! Da hat es nicht mal gestört, dass ein paar Regentropfen fielen.




Ein Restaurant mitten im Meer

Unseren letzten Urlaubstag wollten wir entspannt, aber trotzdem besonders ausklingen lassen. Also machten wir uns auf den Weg zum Restaurant “The Rock”. Wie der Name schon erahnen lässt, befindet sich das kleine, charmante Restaurant auf einem Felsen, und zwar mitten im Meer! Bei Ebbe konnten wir einfach hinlaufen, doch bei Flut wird man mit einem kleinen Boot hingebracht. Den wunderbaren Ausblick von der Terrasse haben wir mit leckerem Seafood und einem Gläschen Wein genossen – der perfekte Abschluss des Urlaubs!




Achtung: Hier solltet ihr unbedingt vorher im Internet oder über eure Hotelrezeption reservieren lassen.


Alles in allem war Sansibar ein sehr paradiesischer Urlaub mit vielen tollen Eindrücken und Abenteuern. Wir werden definitiv irgendwann noch ein zweites Mal dorthin fliegen.


Habt ihr noch Fragen? Stellt sie mir gerne hier, per Mail oder auf Instagram (@miam_).

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